„Wie sich ihre Krankheit anfühlt? „Die ganze Welt ist eine einzige Bedrohung. Der Körper schüttet Tag und Nacht Adrenalin aus. Es tut weh. Die Beine schmerzen, der Mund ist trocken und ich möchte ohne Unterbrechung weinen. Tränen schwemmen das Adrenalin aus. Das hilft.“ Eine schwere Angststörung, Despina Grinda steckte mittendrin.

In einem solchen Zustand ist schon Zähneputzen eine Mammutaufgabe. Sich durch die Anträge der Krankenkasse zu arbeiten, einen Therapeuten zu suchen und sich anzuziehen, um zu regelmäßigen Sitzungen zu fahren: fast unmöglich. Man möchte doch nur zusammengerollt auf dem Bett liegen und die Tränen laufen lassen.

Despina hat in ihrem Zustand Hilfe gefunden: im Internet…“

(von Frauke Gans, Auszug aus „Immer mehr Menschen leiden unter Depressionen“, Rhein-Neckar-Zeitung, 23.10.2017)

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